2025 neigt sich dem Ende zu und wieder ist viel passiert wovon wir berichten können.
In letzter Zeit gab es wenige Artikel auf der Homepage zu lesen weil ich dabei bin ein Buch zu schreiben. Eine Freundin, die jetzt in Schweden lebt hat den Impuls dazu gegeben.
Sie war immer sehr an meinen Geschichten interessiert wenn wir zusammen saßen. Einmal fragte sie mich, als ich wieder mal einige Geschichten zum Besten gab, ob ich nicht ein Buch schreiben wolle. Worauf ich meinte, dass das doch Keiner lesen würde, heutzutage.
„Nein“, meinte Sie. Es gebe Viele die gerne solche Geschichten hören, bzw. lesen wollen würden.
Ich spielte schon länger mit dem Gedanken und hätte auch schon mehrfach angefangen zu schreiben, aber nach ein paar Wochen wieder aufgehört damit.
Nun, jetzt habe ich es durchgezogen und jetzt wird langsam was daraus.
Es gibt ja auch was zu erzählen in 67 Lebensjahren, oder?
Wenn nicht, denke ich ist etwas gehörig schief gelaufen.
Und langweilig war und ist mein jetziges Leben ganz sicher nicht.
Im Frühjahr und im August waren wir in Deutschland. Wir besuchten meinen Freund und TCM-Arzt.
Der stellte fest, dass bei mir Einiges im Argen liegt und das sollte wieder ins Lot kommen. Danach würde ich alte „Baustellen“ im Dentalbereich bereinigen müssen dachte ich.
So gedacht und auch getan.
Eine Generalsanierung stand an und wurde durchgeführt. Irgendwie erinnerte mich das an Deutschland…
Da war wenig Zeit für Projektarbeit im Verein.
Im Oktober meldete sich überraschend Issac aus der Elfenbeinküste.
Wir berichteten im 10-Jahresrückblick darüber.
Jetzt wird es Zeit über ein künftiges Projekt zu berichten.
Auf Kreta gibt es mehrere Gebirgsmassive und jede Menge Schluchten in denen das Jahr über viele Menschen wandern. Und so kommt es auch immer wieder vor, dass Menschen verunglücken und auch sterben.
Einen Notruf abzusetzen ist oft nicht möglich, weil es bislang dazu keine Möglichkeit gibt. Ein GSM-Netz kann oft nicht genutzt werden, da keine Versorgung besteht.
Wir haben nun beschlossen, dies zu ändern und ein Notrufnetz in einem dieser Gebiete zu installieren.
Die Umsetzung ist bereits angelaufen und erste Tests stehen demnächst an.
Im Frühjahr 2026 startet ein erster Feldversuch der ein Jahr lang dauern soll, um die nachhaltige Alltagstauglichkeit zu testen.
Das System, das wir entwickelt haben besteht aus Standard- und Gebrauchtteilen die wir zum Teil kostengünstig erhalten hatten.
Sollte sich das System bewähren, könnte es als Blaupause für alle anderen unversorgten Gebiete dienen um einen Notruf absetzen zu können.
Es basiert darauf das bestehende GSM-Funknetz zu verlängern und in die Bereiche zu lenken die keinen Empfang haben.
Die Energieversorgung basiert auf einem Solarsystem mit Speicher um auch nachts bzw. in Schlechtwettersituationen unabhängig die Funktionsfähigkeit gewährleisten zu können.
Erste Gespräche mit Vertretern des regionalen Alpenvereins und der örtlichen Feuerwehr (die bislang für Rettungseinsätze zuständig ist) verliefen sehr positiv.
Unsere Versuche mit dem Telekommunikationsversorger in Kontakt zu treten blieben bislang erfolglos.
Und so werden wir als „Wege zur Selbsthilfe e.V.“ unserem Namen wieder gerecht.
In diesem Sinne wünschen wir Euch Gesundheit, frohe und besinnliche Zeit und ein gutes neues Jahr!

