2. Stufe unseres Projekts: Notruf in den Weißen Bergen

Nachdem wir inzwischen verschiedene Tests unseres Equipments mit positivem Resultat durchgeführt haben sahen wir den Zeitpunkt für gekommen an unsere Mitstreiter über unsere Ergebnisse und weitere Vorgehensweise zu informieren.

Andreas und ich fuhren nach Anopolis zur „Taverne Anopolis“, um Kostas, seinen Bruder Nikos und die Söhne von Kostas zu informieren.

Alle sind ehrenamtlich in der örtlichen Feuerwehr engagiert!

Leider hatte der Feuerwehrkommandant heute keine Zeit, um unserer Besprechung beizuwohnen. Dafür hatte Damoulis der Bruder von Andonis (die Söhne des Hauses) für uns eine Überraschung.

Als sie unseren Stand des Projektes realisierten wartete Damoulis damit auf, dass sie gerade dabei seien mit ein paar Freunden einen Verein zu gründen, der zum Ziel hat eine Rettungsstation am Berg einzurichten.

Es gäbe eine sehr verfallene Ruine einer kleinen Hütte die sie wieder aufbauen wollten.

Jetzt hörten sie von unserem Vorhaben und waren begeistert.

Fast automatisch kam die Frage nach einer Zusammenarbeit. Wir bejahten dies natürlich. Ich berichtete auch davon, dass wir bereits mit dem Alpenverein in Chania in Verbindung stünden und diese auch an einer Zusammenarbeit interessiert seien.

Bezüglich des Notrufsystems erklärte ich, dass wir aus Nachhaltigkeits -und Kostengründen auch gebrauchte Teile einetzen würden. Daher würden wir eine Testphase von zwei Jahren festlegen. Nach diesem hoffentlichen erfolgreichen Test würden wir das System an die Beteiligten Retter übergeben.

In der Zwischenzeit würden wir eine Rettungs -und Bergungskette aufbauen. Alle Rettungsteammitglieder sollten eine professionelle Retterausbildung absolvieren.

Zu dieser Rettungskette gehören unserer Ansicht nach auch die geeigneten Rettungsmittel. Dazu zählt natürlich auch ein Notbiwak an entsprechender Stelle. Hier wird der Verunfallte erstversorgt und für den weiteren Transport stabilisiert. Entsprechend der schwere der Verletzungen werden die geeigneten Transportmittel gewählt. Sollte es nötig und möglich sein könnte der Verletzte mit einem Helikopter zum nächstgelegenen Hospital transportiert werden.

Alle waren sichtlich angetan von den Neuigkeiten und wir vereinbarten in Verbindung zu bleiben und uns wieder zu treffen.

Eine sehr positive Entwicklung wie wir denken.

Nächster Punkt wird sein, einen Gesprächstermin mit dem Alpenverein in Chania zu vereinbaren und auch dort die Mitglieder zu informieren.