In einer globalisierten Marktwirtschaft fällt es allen anderen auf, wenn ein Land wie Deutschland sich dafür entscheidet die gebotenen wirtschaftlichen Chancen nicht anzunehmen und sich stattdessen dafür entscheidet die Industrie ins Ausland zu verlagern. Steckt da womöglich ein genialer Plan dahinter? Alle sind verwundert und verunsichert.
Der damit verbundene Braindrain und sozialer Kahlschlag sind nur zwei Folgeerscheinungen dieses Phänomens.
Die politischen Beziehungsweise die wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Regierung Merz scheinen ihre Gesetzentwürfe nicht auf Basis der von Ihnen beauftragten Expertendossiers zu treffen, sondern eher auf Basis von Lobbyinteressen.
Das hat die Regierung Merkel mit einem Wirtschaftsminister Altmeier schon so betrieben und jetzt folgt diesem Trend die ehemalige Cheflobbyistin für die Energie -und Gaswirtschaft Reiche.
Dabei scheinen weder die europäischen Vereinbarungen zum Klimaschutz noch allgemeine weltwirtschaftliche Interessen eine Rolle zu spielen.
Man bzw. Frau setzt vielmehr auf Gaskraftwerke und Luftblasen wie der Entwicklung von Fusionsreaktoren bzw. Mini Kernkraftwerke anstatt die Energiewende Mittels erneuerbarer Innovationslösungen voranzutreiben.
Vielmehr scheint die Regierung auf Subventionstransfer von „freiwerdenden Mitteln“ (durch Streichung) aus dem Subventionstopf für Erneuerbare hin zu „Phantasieentwicklungen“ und Gaskraftwerke zu setzen.
Wenn es sich „verkaufen“ lassen und der Koalitionspartner mitspielen würde, hätte die Bundesregierung dem Steuerzahler wohl diese Technologien längst als „erneuerbar“ verkauft.
Demnächst werden Diese europaweit als umweltschonend und damit als subventionswürdig eingestuft werden, sollte es nach dem Willen der Konservativen, allen voran Macron gehen.
Ja, auch wir sind dafür Subventionen einzuschränken oder besser noch ganz abzuschaffen dann aber für Alle, das würde den Wildwuchs an Subventionsbetrügereien erheblich einschränken.
Damit wäre dann auch ein Grossteil der Lobbyverbände obsolet. Was nicht das schlechteste für das Staatssäckel wäre.
Klar würde man ohne Staatssubventionen an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Weltwirtschaft einbüssen.
Wenn aber Keiner mehr subventioniert würde wäre dann der Markt nicht fairer?
Derzeit passiert allerdings das Gegenteil und da Mangels Sachkenntnis der Entscheider das Gießkannenprinzip zum Einsatz kommt ist dieses System sehr ineffizient und kostspielig für den Steuerzahler. Darüber sind sich übrigens auch die Wirtschaftswissenschaftler aus den Fachverbänden einig.
Inzwischen nimmt es die Bundesregierung auch fast teilnahmslos hin, dass wir die selbstgesteckten Ziele was das Erreichen der Klimaneutralität anbelangt weit verfehlen werden. Mal ganz abgesehen vom Pariser Klimaschutzabkommen, das auch wir Mal unterzeichnet haben.

Schade, wieder eine Chance verpasst wie wir meinen.
Stattdessen wird „getrickst und gemauschelt“ was nur geht, um möglichst „gut“ dazustehen.
Und wieder Mal zeigt sich, dass es den „Konservativen neoliberalen Kreisen“ nicht um die Sache, sondern nur um das äussere Erscheinungsbild geht.
Wenn wir von einer Umweltkatastrophe zur nächsten schlittern wird es nicht besser oder gar gut, wenn wir nur mit Farbe drüber streichen.
Können wir die Signale der Natur immer weiter ignorieren?
Wir hatten die Mittel und die Gelegenheit der Natur Schaden zuzufügen, jetzt wehrt sich Die sich und wir müssen die Signale ernst nehmen, wollen wir unseren Kindern und Enkeln ein lebenswertes Leben auf diesem Planeten übergeben.
Es wird erhebliche Mittel brauchen wollen wir auch nur einigermaßen glimpflich aus der Situation herauskommen.
Es ist kaum zu glauben aber es gibt Interessen in unserer Gesellschaft die dem entgegenstehen und weiterhin nur den materiellen Erfolg im grenzenlosen Wachstum der Wirtschaft im Vordergrund sehen wollen.
Seit Anfang der 1970er wissen wir, dass es dieses grenzenlose Wachstum bei begrenzten Ressourcen nicht geben kann.
Daher spielen Effizienz und Innovation weiterhin eine grosse Rolle. Wollen wir weiterhin auf diesem Planeten leben, werden wir an einem bewussteren Umgang unserer Ressourcen nicht vorbeikommen können.
Darin stecken unsere Chancen aber derzeitige Regierungen wollen oder können das nicht sehen. Sie scheinen eher auf ein weiter so zu setzen.
Die bereits in den 1970ern prognostizierten Stellvertreterkriege und der Kampf um Ressourcen sind ja bereits in vollem Gange (siehe Naher Osten).
Derweil planen konservative Regierungen europaweit die Gesetze in ihrem Sinne „zurückzudrehen“ und monopolistische Bestrebungen im Rohstoff und Energiesektor zu fördern.

Ein praktisches Beispiel:
Europaweit wurde bis vor zwei Jahren private Eigeninitiative im Bereich Energie und Individualverkehr gefördert. Das wird jetzt durch gezielte Fehlinformationskampagnen konterkariert. Wem nützt das?
Ebenso stellten wir uns diese Frage als vor zwei Jahren im Wahlkampf die Union immer wieder behauptete, dass Habeck (damals grüner Wirtschaftsminister) der schlechteste Wirtschaftsminister Aller Zeiten, den Menschen in Deutschland die Wärmepumpe gegen deren Willen aufzwingen und die Ölheizung aus den Kellern der Wähler entfernen wolle.
Viele die vor der Entscheidung standen eine neue Heizung anschaffen zu wollen wurden verunsichert und entschieden sich für eine Öl oder Gasheizung.
Jetzt da die Union die Wahlen gewonnen hat ist die Wärmepumpe kein Problem mehr und auch das Heizungsgesetz wird nur in Gebäudeenergiegesetz umbenannt.
Und der nächste Hammer ist längst in Sicht. Die Öl -und Gaspreise, momentan in aller Munde werden uns noch einige Überraschungen bieten. Im Augenblick wird der CO²-Preis in den Stromrechnungen der Verbraucher (ohne weitere Erklärungen) „eingeschlichen“.
Für uns sehr interessant zu sehen wie das gehandhabt wird und dass sich scheinbar Niemand! darüber aufzuregen scheint.
Es ist auch recht aufschlussreich zu sehen, dass die Werte variieren. In einem Monat steht da: 235 g/kWh im Nächsten sind es 404 g/kWh.
Als wir unseren Heizungsinstallateur und unsere PV-Installationsfirma diesbezüglich befragten wussten Beide keine Antwort darauf.
Wieder mal hat sich gezeigt, dass Nicola Tesla recht hatte, wenn er sagte:
„Mich beunruhigt nicht, dass sie meine Ideen stehlen. Mich beunruhigt, dass sie keine eigenen haben“.
„Wenn man den Hass in Elektrizität umwandeln könnte, wäre ausreichend Energie für die gesamte Welt vorhanden“.
„Wenn wir Öl für unsere Energiegewinnung nutzen, dann leben wir von unserem Kapital. Diese Methode ist barbarisch“.



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